Terminplaner
Mai 2019
02.05.2019
Donnerstag
20:00 Uhr
Herausforderungen der Energiewende
Treffpunkt:
Schützenhaus Lonsee-Ettlenschieß

Herausforderung Energiewende! Wohin geht die Reise?

Zu diesem Thema wird zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem für Energiefragen zuständigen
Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß,
herzlich eingeladen.

 

Die öffentliche Veranstaltung findet am 

             Donnerstag, den 02. Mai um 20.00 Uhr im Schützenhaus

             in Lonsee-Ettlenschieß, Schießhausstraße

statt.

Aufgrund der Katastrophe in Fukushima wurde der Ausstieg aus der Kernenergie in Etappen bis 2022 beschlossen. Ausschlaggebend waren Sicherheitsgründe. Bis heute ist der Strom aus Kernkraftwerken um ca. 50% zurückgegangen. Dieser Rückgang wurde durch den Erfolg des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) ausgeglichen. Durch viele Windräder, Solaranlagen und Biomasseanlagen kommen rund 40% des Stroms aus erneuerbaren Energien. Dies ist europaweit beispielhaft, wirkt sich für die Verbraucher durch die Erhebung der EEG-Umlage aber am Strompreis aus.

Dennoch sind die CO2 Emissionen in den letzten 10 Jahren nur leicht zurückgegangen, weil der Braunkohleanteil im Strommix unverändert hoch geblieben ist. Dazu kommt, dass im Verkehr, anders als in jedem anderen Bereich, der CO2 Ausstoß gestiegen ist.

Die von der Autoindustrie jetzt stark geförderte Elektrifizierung kann nur dann bezüglich des CO2 Ausstoßes erfolgreich sein, wenn dafür sauberer Strom zur Verfügung steht. Nach der neuesten Studie des Ifo-Instituts München erhöht aber ein Elektroauto bei Berücksichtigung der Batterieherstellung und des deutschen Strommix den CO2-Ausstoß um 11 bis 28% gegenüber einem Diesel-Auto.

 Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission hat sich nach langen Verhandlungen auf einen Ausstiegspfad aus der Kohleverstromung geeinigt, wonach in den kommenden Jahren Kraftwerk um Kraftwerk vom Netz gehen soll, bis zum letzten im Jahr 2038. Dies kostet Milliardenbeträge aber sauberer Strom wird dadurch noch nicht produziert.

Somit stellt sich die Frage, wo der dadurch benötigte saubere Strom herkommen soll? Die erneuerbaren Energien müssten gewaltig ausgebaut werden. Derzeit bestehen in verschiedenen Bereichen aber EEG-Nachfolgeregelungen, die dazu führen werden, dass Anlagen mit der Zeit vom Netz gehen, weil eine Kostendeckung nicht mehr erwirtschaftet und Reparaturen nicht mehr bezahlt werden können. Das würde eher zu einem Rückgang führen.

Der Leitungsausbau von Nord nach Süd stockt. Damit fehlt der Windstrom aus dem Norden im verbrauchsstarken Süden. Durchleitungsverluste und Anfälligkeit der Stromnetze sind weitere Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

Mit Spannung erwarten wir die Aussagen des Staatssekretärs, wie das Wirtschaftsministerium gewährleisten will, dass die Stromversorgung in Zukunft sauber wird, aber sicher und bezahlbar bleibt.

 

 

 

 



  
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